Großangriff auf Cyberkriminelle: Tech-Giganten schmieden Allianz gegen Online-Betrug
Das Bündnis: Wer steckt dahinter?
Unter dem Namen "Online Services Accord Against Scams" haben sich Branchengrößen wie Amazon, Google, Microsoft, Meta und OpenAI zusammengeschlossen. Auch LinkedIn, Adobe und die Match Group gehören der Allianz an.
Das Ziel: Eine geschlossene Front gegen die organisierte Kriminalität im Internet zu bilden.
Die Strategie: Technik, Transparenz und Kooperation
Die Koalition setzt auf drei zentrale Säulen, um die Sicherheit im digitalen Raum zu erhöhen:
- Intelligente Abwehr-Tools: Mithilfe neuer Technologien sollen betrügerische Muster schneller erkannt und blockiert werden.
- Strengere Verifizierung: Finanztransaktionen und Profile – etwa bei der Personalsuche auf LinkedIn – werden genauer geprüft, um die Erstellung von Fake-Konten zu erschweren.
- Austausch mit den Behörden: Ein systematischer Informationsfluss zwischen den Unternehmen und der Strafverfolgung soll sicherstellen, dass Straftaten im Netz konsequenter verfolgt werden können.
Zusätzlich fordert das Bündnis von der Politik, die Betrugsbekämpfung zu einer nationalen Priorität zu erklären und entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen.
Der gesetzliche Rahmen: Digital Services Act (DSA)
Diese private Initiative ergänzt die rechtlichen Vorgaben der EU. Der Digital Services Act verpflichtet Tech-Unternehmen bereits dazu, aktiv gegen illegale Inhalte, Betrug und Desinformation vorzugehen. Insbesondere Online-Plattformen stehen in der Pflicht, ihre Sorgfaltsstandards zu erhöhen, um die Nutzerinnen und Nutzer vor betrügerischen Verkaufspraktiken und gefälschten Produkten zu schützen.
Dass die Unternehmen nun über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinaus zusammenarbeiten, verdeutlicht den Ernst der Lage. Für alle, die im Netz unterwegs sind, ist dies ein wichtiges Signal: Der Schutz vor kriminellen Machenschaften soll durch technische Innovationen und engere Zusammenarbeit deutlich verbessert werden.
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Die fortschreitende Digitalisierung bringt enorme Chancen für Unternehmen mit sich – aber auch Risiken. Gerade Händlerinnen und Händler investieren zunehmend in Technologien, um Prozesse effizienter zu gestalten, Kundinnen und Kunden besser zu erreichen oder neue Absatzkanäle zu erschließen. Doch im Bereich IT-Sicherheit herrscht oft eine gefährliche Illusion: Viele Unternehmen glauben, besser geschützt zu sein, als sie tatsächlich sind. Aktuelle Studien decken genau diesen Widerspruch auf und zeigen, wie groß die Lücken zwischen Selbstwahrnehmung und Realität sind.
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Business Continuity Management (BCM) ist längst kein reines Krisen- oder Notfallthema mehr. In Zeiten zunehmender Cyberangriffe und Naturkatastrophen stärkt ein funktionierendes BCM die Resilienz, verbindet IT-Sicherheit mit anderen Fachbereichen und ermöglicht ein Weiterarbeiten im Krisenfall.
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DeepSeek steht verstärkt im Fokus von Analysen. Doch was unterscheidet sie von anderen KI-Technologien? Die größten Bedenken gibt es im Bezug auf die umfangreiche Speicherung von Nutzerdaten, die potentielle Manipulierbarkeit der Anwendung für illegale Zwecke, sowie die Frage, ob und inwieweit chinesische Behörden Zugriff auf die gespeicherten Informationen haben.
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So schützen Sie sich vor Phishing, Datenklau und digitalen Angriffen
09:15 - 10:15 UhrDigitalkostenfrei„Bitte überweisen Sie den Betrag noch heute – es ist dringend.“ Eine kurze E-Mail, scheinbar von der Geschäftsführung persönlich, und schon wird aus einem normalen Arbeitstag ein kostspieliger Cybervorfall. In dieser praxisnahen Veranstaltung erfahren Sie, wie Sie Phishing-Angriffe und andere digitale Bedrohungen frühzeitig erkennen und Ihr Unternehmen mit einfachen, wirksamen Maßnahmen zuverlässig schützen. - 24Feb 2026, Di.handel.digital
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