IT-Sicherheit: Wo 2026 die größten IT-Risiken liegen – und wie Sie sich schützen können
-
Der Handel gehört zu den Branchen mit besonders vielen digitalen Schnittstellen
- Zusammenhänge der Daten bieten viele Angriffsstellen für Cyberkriminelle
- Mögliche Schwachstellen sind: SharePoint, WhatsApp, genutzte Tablets und Smartphones sowie KI
-
IT-Sicherheit sollte von Anfang an Teil der Digitalstrategie sein
Warum der Handel zunehmend Ziel von Cyberangriffen wird
Der Handel gehört zu den Branchen mit besonders vielen digitalen Schnittstellen. Typische Beispiele sind:
Kassensysteme
Onlineshops
Warenwirtschaftssysteme
Zahlungsdienstleister
Cloud-Speicher und Kollaborationstools
Smartphones und Tablets im Arbeitsalltag
All diese Systeme sind miteinander verbunden und verarbeiten sensible Daten wie Kundendaten, Bestellungen oder Zahlungsinformationen.
Für Cyberkriminelle sind solche Daten äußerst wertvoll. Schon ein kleines Sicherheitsproblem kann ausreichen, um Zugriff auf Unternehmenssysteme zu bekommen.
Mögliche Schwachstellen in Ihrem Unternehmen:
Cloud-Dienste wie SharePoint
WhatsApp im Unternehmen
Smartphones und Tablets
Künstliche Intelligenz verändert Cyberangriffe
Ein weiterer Trend: Cyberkriminelle nutzen zunehmend künstliche Intelligenz, um ihre Angriffe zu verbessern.
Mit KI lassen sich zum Beispiel:
besonders überzeugende Phishing-Mails schreiben
automatisiert Sicherheitslücken suchen
täuschend echte Nachrichten oder Stimmen erzeugen
Dadurch werden Betrugsversuche schwerer zu erkennen.
Gerade deshalb bleibt ein entscheidender Schutzfaktor bestehen: aufmerksame Mitarbeitende und klare Sicherheitsregeln im Unternehmen.
Was Händlerinnen und Händler konkret tun können
Die gute Nachricht: Viele Sicherheitsprobleme lassen sich mit einfachen Maßnahmen deutlich reduzieren.
Wichtige Schritte sind zum Beispiel:
1. Mitarbeitende sensibilisieren
Viele Angriffe beginnen mit einer manipulierten E-Mail oder Nachricht.
2. Mehrfaktor-Authentifizierung nutzen
Ein zusätzlicher Login-Schritt schützt Konten deutlich besser.
3. Zugriffsrechte regelmäßig prüfen
Nicht jede Person braucht Zugriff auf alle Daten.
4. Cloud-Ordner kontrollieren
Gerade bei SharePoint oder Cloud-Speichern sollten Freigaben regelmäßig überprüft werden.
5. Mobile Geräte absichern
Updates installieren, sichere Passwörter nutzen und Apps nur aus offiziellen Quellen herunterladen.
6. Datensicherungen erstellen
Backups helfen, Daten im Notfall schnell wiederherzustellen.
Fazit: Sicherheit gehört zur Digitalisierung dazu
Digitale Technologien sind für den modernen Handel unverzichtbar geworden. Online-Vertrieb, Cloud-Tools und mobile Kommunikation erleichtern viele Prozesse im Alltag.
Gleichzeitig entstehen dadurch neue Sicherheitsrisiken – etwa durch Cloud-Freigaben, Messenger-Kommunikation oder mobile Geräte.
Für Händlerinnen und Händler gilt deshalb: IT-Sicherheit sollte von Anfang an Teil der Digitalstrategie sein. Wer Systeme regelmäßig überprüft, Mitarbeitende sensibilisiert und einfache Schutzmaßnahmen umsetzt, kann viele Risiken bereits deutlich reduzieren.
Ihr Ansprechpartner
- 21April 2026, Di.handel.digital
So schützen Sie sich vor Phishing, Datenklau und digitalen Angriffen
09:15 - 10:15 UhrDigitalkostenfrei„Bitte überweisen Sie den Betrag noch heute – es ist dringend.“ Eine kurze E-Mail, scheinbar von der Geschäftsführung persönlich, und schon wird aus einem normalen Arbeitstag ein kostspieliger Cybervorfall. In dieser praxisnahen Veranstaltung erfahren Sie, wie Sie Phishing-Angriffe und andere digitale Bedrohungen frühzeitig erkennen und Ihr Unternehmen mit einfachen, wirksamen Maßnahmen zuverlässig schützen. - 24Feb 2026, Di.handel.digital
Auf geht's zur Euroshop nach Düsseldorf - zusammen Neues entdecken!
13:00 - 16:00 Uhr Messe Düsseldorf, DüsseldorfPräsenzkostenfreiKommen Sie mit uns auf die EuroShop 2026 in Düsseldorf. Wir führen Sie über die weltweit wichtigste Retail-Messe und zeigen Ihnen die Highlights. - 21Nov 2025, Fr.
Landesweiter Aktionstag für mehr Sicherheit im Handel
Fr, 21. November 2025PräsenzNach der Neuauflage des Kooperationsvertrags zwischen dem Hessischen Ministerium des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz, und dem Handelsverband Hessen e.V. konnten wir knapp 500 Personen bei unseren Schulungen begrüßen. Zum Abschluss des Jahres führen wir gemeinsam mit dem Hessischen Landeskriminalamt sowie den örtlichen Schutzfrauen und Schutzmännern am 21. November 2025 von 10:00 bis 13:00 Uhr einen landesweiten Präventionstag durch. - 21Juli 2025, Mo.Handelsverband Hessen
Sicherheit im Handel – Expert Talk auf der 56. INNATEX
13:00 - 14:00 Uhr Rhein-Main Messecenter, Hofheim-WallauPräsenzkostenfreiAm Messemontag, den 21. Juli 2025, laden wir erneut zu einem spannenden Input auf der INNATEX – der Messe für nachhaltige Textilien – ein. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Polizei, der Sicherheitsbranche sowie einem Handelsexperten diskutieren wir über konkrete Handlungsmöglichkeiten, die im Ladengeschäft nützlich und rechtens sind.
Hessenweiter Aktionstag: Gemeinsam gegen Ladendiebstahl und für mehr Sicherheit im Handel!
20.11.2025In eigener Sache, Sicherheit & IT-SicherheitVon 10:00 bis 13:00 Uhr findet am 21. November 2025 erstmals ein landesweiter Präventionstag statt. Mit dem Hessisches Ministerium des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz, Hessisches Landeskriminalamt und den örtlichen Polizeidienststellen sensibilisieren wir für mehr Sicherheit im Handel direkt und vor Ort.Ransomware im Einzelhandel: So hoch sind die Kosten für Unternehmen
11.09.2025Sicherheit & IT-SicherheitEin aktueller Sophos Report zeigt, wie stark der Einzelhandel unter Ransomware Attacken leidet und wie weit die Angriffe sich inzwischen weiterentwickelt haben. Daten aus Befragungen von über 3.400 IT- und Sicherheitsverantwortlichen weltweit zeichnen ein düsteres Bild.Produktsicherheit im Handel: Bundesnetzagentur kontrolliert
15.07.2025Europa, Recht & Soziales, Sicherheit & IT-SicherheitDie Bundesnetzagentur führt regelmäßig unangekündigte Kontrollen im Handel durch. Dabei stehen insbesondere Importwaren im Fokus.IT-Sicherheit: Drei Viertel der deutschen Unternehmen setzten bereits auf KI-Abwehrmaßnahmen
10.07.2025Sicherheit & IT-Sicherheit„In Deutschland ist künstliche Intelligenz (KI) längst kein reines Zukunftsthema mehr. Immer mehr Unternehmen nutzen KI nicht nur, um Arbeitsprozesse zu erleichtern, sondern auch, um ihre digitale Verteidigung zu stärken.“

Cyber-Realitätscheck: Warum viele Unternehmen sich in falscher Sicherheit wiegen
Die fortschreitende Digitalisierung bringt enorme Chancen für Unternehmen mit sich – aber auch Risiken. Gerade Händlerinnen und Händler investieren zunehmend in Technologien, um Prozesse effizienter zu gestalten, Kundinnen und Kunden besser zu erreichen oder neue Absatzkanäle zu erschließen. Doch im Bereich IT-Sicherheit herrscht oft eine gefährliche Illusion: Viele Unternehmen glauben, besser geschützt zu sein, als sie tatsächlich sind. Aktuelle Studien decken genau diesen Widerspruch auf und zeigen, wie groß die Lücken zwischen Selbstwahrnehmung und Realität sind.
Warum BCMs für die IT-Sicherheit unverzichtbar sind
Business Continuity Management (BCM) ist längst kein reines Krisen- oder Notfallthema mehr. In Zeiten zunehmender Cyberangriffe und Naturkatastrophen stärkt ein funktionierendes BCM die Resilienz, verbindet IT-Sicherheit mit anderen Fachbereichen und ermöglicht ein Weiterarbeiten im Krisenfall.
DeepSeek: Ein Blick auf die neue KI-Technologie
DeepSeek steht verstärkt im Fokus von Analysen. Doch was unterscheidet sie von anderen KI-Technologien? Die größten Bedenken gibt es im Bezug auf die umfangreiche Speicherung von Nutzerdaten, die potentielle Manipulierbarkeit der Anwendung für illegale Zwecke, sowie die Frage, ob und inwieweit chinesische Behörden Zugriff auf die gespeicherten Informationen haben.
Best Practices für Passwort-Policies
In unserer zunehmend digitalisierten Welt gehören Passwörter zu den wichtigsten Schutzmechanismen, um sensible Daten und Systeme vor unbefugtem Zugriff zu bewahren. Dennoch benutzen viele Menschen weiterhin schwache oder leicht zu erratende Passwörter, was eine enorme Sicherheitslücke darstellt. Cyberkriminelle nutzen genau diese Schwachstellen gezielt aus und setzen dabei oft auf automatisierte Tools, die Millionen von Passwortkombinationen in kürzester Zeit durchprobieren. Mit einfachen, aber effektiven Maßnahmen können Unternehmen jedoch ihre Passwortsicherheit deutlich erhöhen und sich vor Angriffen schützen









