12.11.2025

Amazon verlängert Rückgabefrist im Weihnachtsgeschäft 2025 – Händlerinnen und Händler müssen AGB und Retourenprozesse anpassen

E-Commerce | Service & Einkaufserlebnis
Amazon kündigt auch in diesem Jahr wieder verlängerte Rückgabefristen für das Weihnachtsgeschäft 2025 an. Damit will der Onlinehändler seinen Kundinnen und Kunden ermöglichen, Weihnachtsgeschenke stressfrei zu kaufen und gegebenenfalls auch noch nach den Feiertagen zurückzusenden.

Zeitraum und Fristen

Die verlängerten Rückgabebedingungen gelten für alle Bestellungen, die zwischen dem 1. November und dem 25. Dezember 2025 bei Amazon getätigt werden. 

Kundinnen und Kunden können ihre Artikel bis zum 31. Januar 2026 oder innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt der Ware zurückgeben, je nachdem, welches Datum später liegt.

Einschränkungen und Ausnahmen 

Für bestimmte Produktgruppen, darunter Elektronik, PC, Kamera, Spiele, Musik, Bücher, Baumarkt, Software, Küche, Auto & Motorrad, Drogerie, Werkzeuge und Home Entertainment gelten teilweise verkürzte Fristen bis zum 15. Januar 2026.
In jedem Fall wird mindestens eine 14-tägige Rückgabemöglichkeit nach Erhalt der Ware garantiert.

Die jeweils gültige Frist wird direkt auf der Produktseite unter dem Button „Jetzt kaufen“ angezeigt.

Amazon weist zudem darauf hin, dass bei einigen Produktkategorien bereits seit dem Sommer dauerhaft eingeschränkte Rückgaberegeln gelten, etwa aus Kostengründen oder aufgrund neuer interner Richtlinien.

Verpflichtungen für Marketplace-Händler – Was Händler jetzt beachten sollten 

Auch Händlerinnen und Händler, die über den Amazon Marketplace verkaufen, müssen sich an die verlängerten Rückgabefristen halten. Die Regelung gilt sowohl für Produkte, die von Amazon selbst versendet werden („Versand durch Amazon“), als auch für eigene Versandlösungen, sofern der Versand aus der EU erfolgt.

Händlerinnen und Händler sollten ihre AGB und Rückgabebedingungen rechtzeitig anpassen, um Abmahnungen oder Probleme im Verkäuferkonto zu vermeiden.

Die verlängerten Rückgabefristen bringen jedoch auch organisatorische und wirtschaftliche Herausforderungen mit sich. Sie führen zu längeren Haftungszeiträumen für Retouren und Rückerstattungen, einer späteren Klärung von Margen und Umsätzen, da Rücksendungen teilweise erst bis Februar erfolgen, sowie zu einem erhöhten Lager- und Verwaltungsaufwand in der Nachweihnachtszeit.

Daher empfiehlt es sich, bereits jetzt Retourendaten aus den Vorjahren zu analysieren, Produktbeschreibungen klarer zu formulieren und Verpackungen zu optimieren, um Rücksendungen zu reduzieren. Gerade im margenstarken Weihnachtsgeschäft kann eine vorausschauende Retourenstrategie entscheidend für die Wirtschaftlichkeit sein.

Ihr Ansprechpartner

Benjamin Becker
Projektleiter handel.digital
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